1. Warum Stoffwindeln?

    Warum Stoffwindeln?

    Ein Baby verbringt während der ersten Lebensjahre vierundzwanzig Stunden am Tag in Windeln und wird im Durchschnitt 6000 Mal gewickelt, bis es trocken ist. Grund genug, sich genauer zu überlegen, worin man den Baby-Popo wickeln möchte und ob es tatsächlich notwendig ist, kiloweise Abfall zu produzieren, wenn es auch ohne geht.

    Wickeln mit Stoffwindeln mag früher kompliziert und zeitraubend gewesen sein. Heute ist das anders: Die Waschmaschine erledigt das Waschen für uns und dank modernen Systemen mit Druckknöpfen oder Klettverschlüssen sind Stoffwindeln nicht nur einfach zu handhaben, sondern sehen auch um ein Vielfaches schöner aus, als herkömmliche Wegwerfwindeln. Wem das noch nicht genug der Gründe sind: Mit Stoffwindeln lassen sich bei jedem Kind Tausende von Franken sparen!

    Ressourcen schonen im Doppelpack: Unsere Lieblingsgründe für Stoffwindeln

    1. Besser für die Umwelt

    Dieser Punkt hat uns persönlich dazu bewogen, diesen Shop zu führen. Ein durchschnittliches Baby benötigt rund 6000 Windeln, bis es trocken wird. Das sind über 1000 Kilo Müll für jedes einzelne Kind. Dazu kommt deren Herstellung, die Plastikverpackung und vieles mehr, was eine grosse Belastung für die Umwelt darstellt. Und dies alles für ein Produkt, dass nur wenige Stunden getragen wird, bevor es im Abfalleimer landet. Stoffwindeln benötigen zwar Wasser für die Reinigung, doch Studien haben gezeigt, dass dabei die Umweltbelastung noch immer um ein vielfaches geringer bleibt. Die Windeln können übrigens mit der normalen Wäsche mitgewaschen und sollten am besten luftgetrocknet werden. So kann die Umwelt zusätzlich geschont werden.

    2. Schonender für’s Portemonnaie

    Bei Wegwerfwindeln wirft man nicht nur die Windel weg, sondern ziemlich viel Geld noch dazu. Auch wenn die Anschaffung von Stoffwindeln teurer ist als eine Packung Pampers - auf lange Frist sind Stoffwindeln die eindeutig günstigere Alternative. Dazu kommt, dass sie bei weiteren Kindern wiederverwendet werden können. Alle hier angebotenen Stoffwindeln sind One-Size Grössen, können also vom Neugeborenen bis zum Kleinkind verwendet werden.

    3. Frei von Chemikalien

    Moderne Stoffwindeln sind gesünder für die Babyhaut als Wegwerfwindeln. Erfahrungswerte haben gezeigt, dass Stoffwindelkinder nur selten einen wunden Popo kriegen, weil Stoffwindeln frei von Chemikalien sind und atmungsaktiver als herkömmliche Wegwerfwindeln.

    4. Netter für’s Auge

    Seien wir mal ehrlich: Ein Kind im Wegwerf-Windelpaket ist keine Augenweide. Stoffwindeln haben unterschiedliche Farben und Sujets und sehen ganz einfach toll aus! Schaut euch mal unsere Auswahl an - es ist bestimmt für jede und jeden was dabei.

    5. Schneller reif für das Töpfchen

    Kinder, die mit Stoffwindeln gewickelt werden, werden im Schnitt sechs Monate früher trocken – zwischen zwei und zweieinhalb Jahren. Kinder mit Wegwerfwindeln erreichen dieses Stadium oft erst ab drei Jahren oder noch später.



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  2. Wie funktioniert’s?

    Wie funktioniert’s?

    Es gibt viele verschiedene Stoffwindelsysteme. Wir möchten es euch so einfach wie möglich machen, und beschränken uns deshalb auf das einfachste Modell von allen: Die One Size Windel, die ihr von der Geburt eures Kindes bis zum Übergang aufs Töpfchen verwenden könnt.

    Schritt 1: Saugfähige Einlagen in die Windel einlegen

    1 - 2 Einlagen, je nachdem, wie oft ihr euer Kind wickelt und wie oft es pinkelt. Am besten einfach ausprobieren, ihr merkt schnell, was besser passt. Diesen Schritt könnt ihr auch machen, nachdem ihr die Windel vom Trockenständer nehmt, dann geht’s nachher schneller.

    Schritt 2: Kompostierbares Windelvlies drauflegen

    Dieses Vlies fängt festere Bestandteile auf, die Feuchtigkeit wird von der saugfähigen Einlage (Schritt 1) aufgefangen. Hat euer Kind nur gepinkelt, könnt ihr sie kompostieren oder in den Müll werfen. Hat es ein grösseres Geschäft erledigt, werft ihr das Vlies mit Kaka ins Klo.

    Schritt 3: Kind wickeln

    Das war’s auch schon. Keine Hexerei, oder?

    Video: Eine gute Einführung in die Verwendung der Windeln von Charlie Banana findet ihr in diesem Video (in Englisch).

    Waschen

    Generell wird empfohlen, neue Stoffwindeln ein bis drei mal zu waschen, bevor sie benutzt werden. Damit wird die Saugfähigkeit erhöht und ungewünschte Stoffe können entfernt werden. Danach kann die Windel nach dem Wickeln im Windelsack aufbewahrt werden, bis es an der Zeit ist zu waschen. Es ist gut, wenn man alle 4 - 5 Tage wäscht - in der Regel wäscht man bei einem Baby/Kleinkind sowieso öfters als vorher.

    Mit einer kalten Vorwäsche (20 - 30 Minuten) können Urin und Restfäkalien entfernt werden. Unserer Erfahrung nach reicht es jedoch auch, die Windeln mit einem Normalprogramm zu waschen. Ein Waschgang bei 40° reicht dabei aus - die Windeln sollten höchstens bei 60° gewaschen werden.

    Wir empfehlen, ein möglichst natürliches Waschmittel zu verwenden, um die Windeln zu schönen und ihre ihre Saugfähigkeit zu erhalten. Für Bambuswindeln und -einlagen sollte ein Washcmittel ohne das Enzym Cellulase verwendet werden, da dies die Bambusfasern angreift. Zusätzlich sollten Weichspüler und Chlorbleiche vermieden werden. Gute Waschmittel für Stoffwindeln sind zum Beispiel Ecover flüssig (ohne Enzyme) sowie die meisten ökologischen Waschmittel (Sonett, Held).

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